Prozessherstellungs- und Produktionsprojekte werden immer umfangreicher, und immer mehr Unternehmen müssen fragen: Was passiert, wenn Best Practices nicht mehr gut genug sind?

Jim Nyquist (rechts) von Emerson setzte sich mit Führungskräften von Eigentümerorganisationen zusammen, um Ansichten und Einsichten zu teilen zu seinem Vortrag „Über Best Practices hinaus: die aktuellsten Denkweisen für neue Ansätze“ auf der Petrochemical Engineering & Construction-Konferenz am 7. Juni in New Orleans. Das Gremium konzentrierte sich auf neue Denkweisen, um Kernprobleme bei Projekten und Implementierungsstrategien anzugehen und damit bessere Projektergebnisse zu erzielen.

„Mit globalen Teams, Standorten und Lieferanten nimmt die Projektkomplexität immer weiter zu“, sagt Nyquist, „die aktuellen Best Practices wurden jedoch nicht entwickelt, um auf diese Faktoren einzugehen.“ Unternehmen wie Emerson arbeiten in den letzten Jahren intensiv an der Suche nach neuen Lösungen. Mithilfe neuer Technologien, wie z. B. Virtualisierung, können Unternehmen Probleme im Projekt früher beheben, um Risiken durch zusätzliche Aktivitäten am Projektende zu vermeiden.

Für die Führung durch die technischen und kommerziellen Aspekte sowie die vielen Schnittstellen, die in einem Projekt erforderlich sind, müssen Unternehmen sich auf ein integriertes Projektmanagement-Team verlassen können.

„Änderungsmanagementfähigkeiten sind ein Muss“, sagt Nyquist. Spezifikationen blieben konstant, während die Technologie schnell fortgeschritten ist. Nehmen Sie zum Beispiel Drucker. Die Installation eines neuen Druckers erforderte ein Fachwissen von Computeranschlüssen und -einstellungen. Heute hingegen erkennen Computer Drucker problemlos und automatisch. Dies sind Technologien, die innerhalb eines Steuersystems existieren, jedoch hielten die Spezifikationen nicht unbedingt Schritt, um von diesen schnelleren Methoden zu profitieren.

Emersons Initiative zur Projektsicherheit ist eine neue Lösung für sich schnell ändernde Arbeitsansätze. Die Projektsicherheit behebt Projektprobleme mithilfe einer Mischung aus neuartigen Technologien und den aktuellsten Best Practices gründlich. Kabellose Instrumente sind ein hervorragendes Beispiel. Heute dienen für gewöhnlich 40 Prozent aller Messgeräte einer Anlage nur zur Anzeige oder Überwachung – dennoch können kabellose Geräte im Vergleich zu kabelgebundenen Geräten 80 Prozent der typischen Kosten für Entwicklung, Dokumentation, Verkabelung und Arbeitskraft einsparen. Für petrochemische Anlagen kann dies Einsparung in Millionenhöhe bedeuten.

Möchten Sie mehr dazu erfahren? Sehen Sie sich Jim Nyquists Video über Projektsicherheit hier an oder lesen Sie weitere Gesichtspunkte von Nyquist bei Emerson Process Experts.