ist Emerson der Foundational Sponsor der IHS CERAWeek. Erkenntnisse aus den Emerson Diskussionsrunden sind nachstehend aufgelistet. Besuchen Sie ceraweek.com bzgl. weiterer Informationen.

Auf der CERAWeek 2016 nahm Emerson President Ed Monser (Bild rechts, mit Brian Sullivan von CNBC) an einer Diskussionsrunde mit renommierten Teilnehmern wie Wesley Lohec von Chevron, Don Lloyd von ERM und Nilesh Dayal vom IHS-Ausschuss teil, um betriebliche Strategien in der gegenwärtigen Wirtschafts- und Energiesituation zu diskutieren.

Die Ziele der Sitzung waren hochgesteckt: „Die Energieindustrie weltweit muss Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE) schützen, und gleichzeitig die betriebliche Integrität aufrechterhalten. Heutzutage stehen alle Unternehmen einer gemeinsamen Herausforderung gegenüber. Wie sollen sie ausreichende Ressourcen für einen sicheren und produktiven Betrieb vorhalten und gleichzeitig die Kosten möglichst gering halten? Und welche Rolle wird die Technologie zum Ausgleich der immer knapperen Ressourcenverfügbarkeit spielen? Diese Sitzung wird Strategien erkunden, die integrierte Energieunternehmen und deren Lieferanten verwenden, um Anlagenzuverlässigkeit, höhere Produktivität und ein geringeres Risiko von HSE-Zwischenfällen zu erzielen.“

Monser beschrieb zuerst die Bedeutung der Investitionen von Emerson in Produkte, die Prozessbetreibern und Herstellern helfen, Sicherheit, Umweltschutz und Effizienz zu verbessern. Hochsichere Anlagen sehen die Auswirkungen ihrer Sorgfalt in der gesamten Anlage bis hin zum Gesamtergebnis. Der entscheidende Punkt ist der Wechsel vom Handhaben von Ausnahmesituationen zu deren Vorbeugung.

„Die Hälfte aller Unfälle passiert beim Anfahren und Abschalten der Anlage“, erklärt Monser. Der Schlüssel ist, ungeplante Stillstandszeiten zu minimieren und so weit wie möglich zu vermeiden. Ein gutes Zuverlässigkeitsprogramm und die kontinuierliche Überwachung von Anlagenteilen, wie z. B. Kompressoren, können ermöglichen frühzeitige Warnungen und Zeit zum Beheben und Vermeiden solcher Ausnahmesituationen.

In einer Solomon-Studie haben Anlagen im obersten Quartil eine Verfügbarkeit von 97 %. Anlagen im vierten Quartil hingegen haben eine Verfügbarkeit von nur 84 %. Dies bedeutet nicht nur zusätzliche Produktion und Effizienz, sondern auch, dass diese Top-Performer weniger sicherheitsrelevante Zwischenfälle haben, da weniger Zeit mit Anfahren und Abschalten verbracht wird. Monser drängte die Branche, noch einen Blick auf die Standards zu werfen und die Verwendung moderner Technologien in Betracht zu ziehen, um zu einem vorausschauenden Ansatz zu wechseln und somit ungeplante Stillstandszeiten zu vermeiden.

Während einer lebhaften Frage/Antwort-Diskussionsrunde bemerkte Monser, dass Pervasive Sensing-Lösungen die Möglichkeit bieten, mehr zu überwachen und Daten für die Analyse und Empfehlungen bereitstellen. Die Technologie muss weiter entwickelt werden, aber sie bietet bereits heute umfangreichen Nutzen. In diesem Abschwung bietet sich die Gelegenheit, von einem investitionsorientierten Projektfokus zum Fokus auf Optimierung zu wechseln und die Sicherheit bestehender Anlagen durch den Einsatz dieser fortschrittlichen Technologien zu verbessern. Diese Strategien helfen Unternehmen, sich für den nächsten Aufschwung vorzubereiten.

Die interessante Diskussionsrunde verdeutlichte dies: Es bestehen ausgezeichnete Möglichkeiten, um den Abstand zwischen Öl- und Gasproduzenten aus dem oberen und dem vierten Quartil zu verringern: Durch die Anwendung von Technologien, Kooperationszentren und Prozessen lässt sich die Anlagenverfügbarkeit verbessern und Anzahl von Ausnahmesituationen verringern.